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Xerendal

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  1. Xerendal

    Xerendal

    Xerendal – der verborgene Farmer und Fallenbauer In den Schatten der großen Städte, wo sich kaum jemand für das schlichte Leben eines Bauern interessiert, lebt Xerendal, ein Dunkelelf, dessen Schicksal eng mit den Gaben und Lastern der Erde verknüpft ist. Geboren wurde Xerendal nicht unter den Sternen, sondern tief im Unterreich, in den endlosen Höhlen der Dunkelelfen. Doch schon früh spürte er, dass er nicht in die giftigen Intrigen und blutigen Machtspiele seines Volkes passte. Wo andere an Intrigen Gefallen fanden, zog es ihn zu den stillen Dingen: dem Wachstum von Pflanzen, dem geheimen Spiel zwischen Saat und Ernte. Als er alt genug war, floh er aus den Tiefen und suchte in der Welt an der Oberfläche nach einer neuen Bestimmung. Nun lebt er in einer großen Stadt – ohne dass jemand genau weiß, wie er dorthin kam, oder warum man ihn überhaupt geduldet hat. Unter den Menschen, Zwergen und anderen Völkern hat er sich eine neue Existenz aufgebaut: als Farmer, der auf einem kleinen, unscheinbaren Stück Land in der Nähe der Stadt Obst, Gemüse und seltene Kräuter anbaut. Doch nicht nur die Sorten selbst machen ihn besonders, sondern die Methoden. Xerendal verwendet geheimnisvolle Pilze aus seiner Heimat und benötigt kaum Sonnenlicht, um seine Pflanzen gedeihen zu lassen. So ziehen seine Ernten Heiler, Alchemisten und Köche gleichermaßen an. Doch Xerendal ist nicht nur Bauer. Das Erbe seines Volkes hat er nicht gänzlich abgestreift: Er ist ein Fallenbauer, ein Meister darin, unscheinbare Mechanismen, heimliche Vorrichtungen oder subtile Verteidigungen zu erschaffen. Seine Felder sind geschützt durch verborgene Stolpermechanismen, raffinierte Schnappfallen und Netze, die eher warnen als töten. Viele vermuten, dass er diese Kunst auch auf andere Bereiche seines Lebens erweitert hat – manch neugieriger Dieb ist nie zurückgekehrt, nachdem er Xerendals Grundstück betreten wollte. Sein Verhalten in der Stadt ist von Zurückhaltung geprägt. Er tritt selten in großen Gasthäusern auf und meidet das Rampenlicht. Doch wer ihn auf dem Markt trifft, kennt ihn als stillen, scharfsinnigen Beobachter mit einem trockenen Humor. Manche halten ihn für grimmig oder kalt, andere für einen treuen, wenn auch schwer zu gewinnenden Freund. Hinter seinem Leben steht eine Frage, die Xerendal nie laut ausspricht: Lebt er wirklich als einfacher Farmer, um Frieden zu finden – oder verbirgt er damit nur etwas viel Größeres aus der Vergangenheit seiner Herkunft? Got it! Here’s the short story translated into English (US): Shadows on the Field Evening draped itself like a violet cloak over the city as a pale mist crept across the edge of the fields. Among the rows of rare herbs stood Xerendal, hood drawn low over his brow. With deft fingers, he checked the buried mechanisms that guarded the soil beneath his crops. A faint click told him the trap was set again. Not deadly—just a warning for those who dared to trespass too close to his work. For days, people in the marketplace had whispered about the disappearances—travelers last seen near his fields. But Xerendal knew the truth: the intruders had triggered his snares and were caught safely in his nets, ensnared but unharmed. He would release them soon. They would be afraid—and that was good. No one should think a dark elf would leave his work unguarded. Yet tonight was different. As he checked the final row of herbs, he felt movement in the mist. A step—quiet as a feather brushing through the grass. This was no common thief. He wasn’t alone. “Come out,” Xerendal said, his voice steady as steel. Three figures emerged into the dim light: two cloaked like simple travelers, and one bearing the crest of the city guard. “They say, dark elf,” the guard began, “that you grow more than just plants. The city wants answers.” Xerendal’s yellow eyes flashed. For a moment, silence hung heavy, broken only by the rustle of leaves. Then, slowly, he raised a hand, pointing toward the plants behind him—where a single blossom seemed to glow like captured moonlight. “There are answers,” he murmured. “But only for those willing to face the truth. And sometimes... the truth is more dangerous than any trap.”
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